Biografie

Rie Koyama, Fagott

Rie Koyama stammt aus  einer japanischen Musikerfamilie. Sie wurde 1991 in Stuttgart geboren und wuchs in Deutschland auf. Sie studierte bei Prof. Akio Koyama in Trossingen und bei Prof. Dag Jensen in München.

Bei 24 nationalen und internationalen Wettbewerben gewann sie erste Preise, u. a. beim „The Muri Competition“, dem Deutschen Musikwettbewerb, dem „International Academic Oboe and Bassoon Competition“ in Łódź/Polen  sowie dem Hochschulwettbewerb der deutschen Musikhochschulen. Den größten Erfolg ihrer Karriere erzielte sie, als sie im Jahr 2013 den Internationalen Musikwettbewerb der ARD in der Kategorie Fagott gewann. Außerdem wurde sie mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation der Auftragskomposition dieses Wettbewerbs ausgezeichnet.

Rie Koyama war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Rohm Music Foundation in Japan und der Deutschen Stiftung Musikleben.

Als Solistin hatte sie Auftritte mit zahlreichen Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Deutschen Kammerakademie Neuss, dem New Japan Philharmonic Orchestra, dem Osaka Symphony Orchestra, dem Korean Chamber Orchestra, dem Münchener-, Bayerischen-, Stuttgarter-, Folkwang-Kammerorchester, der Polnischen Kammerphilharmonie, der Kammerphilharmonie Graubünden und dem Transylvania Philharmonic Orchestra.

Sie ist regelmäßig bei renommierten Musikfestivals zu Gast. Zu ihren  festen Kammermusikensembles gehört das „Trio Walter“, das „Veits-Quintett“ sowie das „franz ensemble“. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Solokonzerten und Kammermusik liegen bereits vor; die nächste Solo-CD wird mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen produziert und voraussichtlich 2021 erscheinen.

Seit 2015 September ist Rie Koyama Solofagottistin bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Paavo Järvi.